DSGVO-Checkliste: Ist deine Website wirklich konform?
Sieben Punkte, die viele Websites in Deutschland systematisch falsch machen, und wie du sie sauber löst.
DSGVO ist seit 2018 Pflicht. Trotzdem haben viele Websites Lücken, die teuer werden können. Hier sind die sieben häufigsten.
1. Google Fonts vom CDN laden
Klassiker. Wer Google Fonts per <link> einbindet, sendet die IP-Adresse
deiner Besucher an Google. Lösung: selbst hosten.
2. YouTube-Embeds ohne Consent
Ein eingebettetes YouTube-Video setzt Cookies, bevor der User darauf
klickt. Lösung: 2-Klick-Variante (youtube-nocookie.com) oder Klick-zum-
Laden mit Consent.
3. reCAPTCHA überall
Google reCAPTCHA ist DSGVO-kritisch. Alternativen: Honeypot, Cloudflare Turnstile (mit DPA), eigene Rate-Limit-Logik.
4. Tracking ohne Cookie-Banner
Google Analytics, Facebook Pixel und Co. brauchen aktive Einwilligung. Default: deaktiviert. Banner: drei klare Optionen (Akzeptieren / Ablehnen / Einstellungen).
5. Externe Maps-Embeds
Google Maps lädt umfangreich Daten. Alternativen: Leaflet/MapLibre mit OSM-Tiles. Das ist DSGVO-freundlich.
6. Kein Datenschutz-Hinweis bei Formularen
Jedes Kontaktformular braucht eine Checkbox mit Verweis auf die Datenschutzerklärung.
7. Veraltete Datenschutzerklärung
Die DSE ist kein Set-and-Forget-Dokument. Tools und Anbieter ändern sich, Versionen sowieso. Die DSE muss mit.
Wir prüfen DSGVO-Konformität auch bei Bestandsseiten. Schreib uns, wenn du einen Audit brauchst.