Worum es geht
Ein Schlagloch in der Hauptstraße, eine Laterne, die nachts nicht mehr angeht, Müll am Waldrand: Solche Dinge fallen den Menschen im Ort als Erstes auf. Der Mängelmelder macht aus dieser Beobachtung in einer Minute eine Meldung, die direkt bei der Verwaltung ankommt.
So funktioniert das Melden
Man wählt eine von fünf Kategorien, von Straßen und Gehwegen über Straßenbeleuchtung und Müll bis zu Grünflächen sowie Wander- und Radwegen. Dann folgen ein kurzer Titel und eine Beschreibung, auf Wunsch ein Foto. Den Ort setzt man mit einem Tipp auf die Karte oder lässt ihn über „Mein Standort“ vom Handy bestimmen. Wer möchte, hinterlässt eine E-Mail-Adresse und bekommt Bescheid, wenn sich etwas tut.
Transparenz statt Blackbox
Jede veröffentlichte Meldung erscheint auf der Karte und in der Liste, mit ihrem aktuellen Stand: neu, in Bearbeitung oder erledigt. Antwortet die Verwaltung öffentlich, steht das direkt bei der Meldung. So sieht jeder, dass sein Hinweis nicht in einem Postfach verschwindet, und niemand muss denselben Mangel dreimal melden.
Für die Verwaltung gebaut
Hinter der App steckt ein eigenes WordPress-Plugin im zentralen System des Verbands, dem gleichen, aus dem auch die Websites von Grünhainichen und Börnichen ihre Inhalte holen. Neue Meldungen werden dort geprüft, bevor sie öffentlich werden. Namen, E-Mail-Adressen und interne Notizen bleiben intern und werden nie nach außen ausgeliefert.
Eine App ohne App Store
Der Mängelmelder ist eine sogenannte Web-App. Man öffnet ihn im Browser und kann ihn mit zwei Tipps auf den Startbildschirm legen, dann verhält er sich wie eine normale App, mit eigener Navigation am unteren Rand. Für die Verwaltung heißt das: kein Store, keine Freigaben, Änderungen sind sofort für alle da.





